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Timesharing von Ferienwohnungen

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Um das Timesharing-Netzwerk ist es in den letzten Monaten ziemlich ruhig geworden. Die Concepts Internet AG in Brüttisellen scheint ihre Geschäftstätigkeit aufgegeben zu haben. Victor Salincunaj ist nun Immobilienberater bei Engel und Völkers in Aarau.

Das letzte Lebenszeichen erhielten die Timesharingnehmer mit einem Anwaltsschreiben vom 21. Dezember 2009. Siehe Seite 9.


Neuste Rechtsprechung

Eine grössere Gruppe von Schweizer Kunden hat LTH eingeklagt, um die Timesharingverträge aufzulösen und einen Teil des Geldes zurück zu erhalten.

Nun hat der Oberste Gerichtshof (OGH) in Wien am 23. April 2009 einen Entscheid gefällt. Im Ergebnis sind die Kläger mit ihren Klagen unterlegen.


Der OGH hielt zwar erneut fest, dass Timesharing-Verträge höchstens für eine Zeit von 10 bis 15 Jahren zulässig seien. Darüber hinaus sind die Verträge teilnichtig. Daraus schloss der OGH jedoch nicht, dass die Kläger die Verträge per sofort teilweise auflösen und das zu viel bezahlte Geld zurück fordern können. Vielmehr sagt der OGH, dass die Kläger erst nach Ablauf der Mindestlaufzeit den Vertrag auflösen können und allfällige Rückforderungsansprüche geltend machen können. Mit anderen Worten wurden die Klagen zu früh eingereicht.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Rechtsprechung des OGH nicht sehr konsumentenfreundlich ist und im Ergebnis auch unseriöse Geschäftsmodelle schützt. Auf der anderen Seite kann jedoch die Justiz auch nicht die Verantwortung der Kunden abnehmen, welche die für sie ungünstigen Verträge unterschrieben haben.
 

Allgemeine Hinweise

Diese Ausführungen und Angaben auf timesharing-forum.ch sind ohne Gewähr. Das Vertragskonglomerat  ist (bewusst) rechtlich so kompliziert ausgestaltet, dass es ein normaler Kunde kaum und vor allem nicht auf die Schnelle verstehen kann. Auch ich als Jurist habe diesbezüglich grosse Probleme. Folglich gibt es aus rechtlicher Sicht keine einfachen und klaren Antworten. Zur Klärung der oft wenig klaren Rechtslage sind Gerichtsverfahren notwendig. Soweit ich reine Fakten vortrage, gehe ich von deren Richtigkeit aus. Primär gilt das, was in Ihren eigenen Verträgen steht. Lesen Sie diese genau durch. Die folgenden Ausführungen können schliesslich keine anwaltliche Beratung ersetzen.

© bm 7.1.2010


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